Klavierduo Neeb - Monologe
LICHT
FEUER
SCHATTEN
LICHT FEUER SCHATTEN
MORGEN
ABEND
NACHT
MORGEN ABEND NACHT
ERDE
STEIN
HOLZ
GRAS
ERDE STEIN HOLZ GRAS
„Damit war der Weg für das frei, was bisher [...] nicht einfangbar zu sein schien, nämlich für das Spontane, Assoziative, Traum-, ja Trancehafte“
Wie kann das “Spontane, Assoziative, Traum und Tancenhafte” filmerisch eingefangen werden?
In Kooperation mit dem Klavierduo Neeb durften wir im Sommer 2025 diese Frage mit einer Kurzvideo-Reihe zu den fünf Sätzen der Monologe von Bernd Alois Zimmermann bantworten.
Bei der visuellen Interpretation der Monologe spielt die Abstraktion eine zentrale Rolle. Als Schauplatz dienen Szenen aus der Münchner Isarlandschaft, die an verschiedenen räumlichen und zeitlichen Punkten manchmal im Detail und manchmal aus weiter Ferne beobachtet werden. Ähnlich wie als Zuhörer der Monologe ist man als Zuschauer einem (Natur-)Spektakel ausgeliefert. Dieses kann man natürlich analysieren, jedoch sollte man es vor allem durch die Gefühlsebene empfangen und auch verstehen.
Auf der Reise durch die fünf Sätze der Monologe für zwei Klaviere begnet man Mensch und Tier, verursacher von Chaos und Zerstörung, aber man stößt auch auf fruchtbaren Boden der frisches Quellwasser und das Leben im Kleinsten hervorbringt. Man nimm Rast an einem wilden Fluss, man jagt über hochgewachsene Wiesen und man bewundert den Mond, der einem stehts als Leuchtturm durch den Wahnsinn des Wandels leitet.