Fun Facts
Das Format Fun Factsist als unabhängiges, satirisches Nachrichtenprojekt angetreten, um tagesaktuelle Themen pointiert, konstruktiv und mit einem klaren Haltungskern aufzubereiten. Initiiert im Umfeld von Kreativen wie unter vielen anderen Marc-Uwe Kling in Berlin und Till Hofmann, Leiter der Lach und Schießgesellschaft in München, verbindet das Projekt journalistische Aktualität mit Humor und einem bewusst niedrigschwelligen Zugang für ein digitales Publikum. Die Idee: Nachrichten nicht nur abzubilden, sondern sie einzuordnen, zuzuspitzen und dabei eine neue Form von täglicher Relevanz im Netz zu schaffen. Produziert wird parallel in mehreren Städten, darunter München, Berlin, Hamburg und Köln mit der klaren Perspektive, dieses Netzwerk weiter auszubauen.
Für uns als ORCA Endeavours bedeutet das vor allem eines: maximale Reproduzierbarkeit bei gleichzeitig hoher Produktionsqualität. Jede Stadt arbeitet mit einem identischen Setdesign und einem standardisierten technischen Setup, sodass die visuelle Sprache und die Produktionsbedingungen konsistent bleiben. Das ist essenziell, weil die Inhalte zentral gebündelt und verarbeitet werden. Unser Anspruch ist es, jede Woche in München exakt die gleichen Voraussetzungen zu schaffen und zu verbessern. Von Lichtstimmung über Kamerapositionen bis hin zur Signalführung.
Technisch setzen wir auf ein robustes, aber flexibles Setup mit Kameras wie der Sony FX3 und FX6, kombiniert mit externen Recordern (Atomos Ninja-Serie), einheitlichen Farbsettings (S-Log3 / S-Gamut.Cine mit einheitlichem LUT für die Editor*innen) und klar definierten Aufnahmeparametern. Diese Standardisierung ermöglicht es, Material aus verschiedenen Städten nahtlos zusammenzuführen. Besonders wichtig ist dabei auch die Proxy-Workflow-Struktur: Bereits während oder direkt nach der Aufzeichnung werden Proxydaten erzeugt, also kleinere Dateien mit niedriger Arbeitsauflösung, um den Postproduktionsprozess zu beschleunigen, während parallel die Full-Resolution-Daten in 4K redundant gesichert werden.
Ein zentraler Bestandteil unserer Umsetzung ist die enge Zusammenarbeit mit Sven Kirschlager, der als technischer Leiter in Berlin maßgeblich an der Entwicklung und Vereinheitlichung des gesamten Produktions-Workflows beteiligt ist. Durch diesen Austausch stellen wir sicher, dass alle Städte nicht nur technisch kompatibel arbeiten, sondern auch voneinander lernen und ihre Prozesse kontinuierlich verbessern. Gerade bei einem dezentral organisierten Format wie Fun Facts ist diese Synchronisation entscheidend.
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Unser Produktionsablauf folgt dabei einer klaren Struktur: Vom Teleprompter-Setup über Proben und Generalprobe bis hin zur abendlichen Show arbeiten wir mit definierten Abläufen, die Woche für Woche weiter geschärft werden. Ziel ist es, Reibungsverluste zu minimieren und sowohl für das Team als auch für die auftretenden Künstler:innen eine möglichst stabile und verlässliche Produktionsumgebung zu schaffen. Diese iterative Optimierung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Jede Produktion liefert neue Erkenntnisse, die direkt in die nächste einfließen.
Nach der Show beginnt der vielleicht kritischste Teil des gesamten Prozesses: die Postproduktion unter Zeitdruck. Die aufgenommenen Daten werden zunächst als Proxies und anschließend in voller Auflösung in die Cloud geladen. Dadurch kann das Schnittteam in Berlin noch in derselben Nacht mit der Bearbeitung beginnen. Der Anspruch ist hoch: Bis spätestens 06:30 Uhr am nächsten Morgen stehen die fertigen Videos bereit für den Upload auf YouTube. Dieser durchgetaktete Workflow ist nur möglich durch präzise Abstimmung, saubere Datenorganisation und ein eingespieltes Team über mehrere Städte hinweg.
Mit Blick nach vorne freuen wir uns besonders auf die nächsten Ausbaustufen des Projekts. Neben der Weiterentwicklung des stationären Setups planen wir, Fun Facts auch mobil zu denken, etwa für Produktionen auf Festivals wie dem Eulenspiegelfestival in Passau. Damit erweitert sich nicht nur die Reichweite des Formats, sondern auch die technische und organisatorische Herausforderung. Genau darin liegt für uns der Reiz: ein dynamisches Produktionssystem zu entwickeln, das sowohl im Studio als auch on the road zuverlässig funktioniert.